Sie wollen Ihren Wohnraum neugestalten, ohne dabei viel Geld ausgeben zu müssen oder sogar während Sie dabei auch noch etwas Gutes tun? Dank Upcycling ist das jetzt kein Problem mehr. Und es liegt in Zeiten der Krise auch noch voll im Trend. Mit dieser Methode können Sie Ihren alten Möbelstücken ein neues Leben schenken, statt sie auf den Sperrmüll zu geben. Sie können Ressourcen schonen, Altes aufwerten und sich dabei Ihren Wohnraum ganz besonders individuell gestalten. Ein paar Tipps und Tricks finden Sie hier.

Was Upcycling bedeutet

Sich neue LED Stehlampen zu kaufen, ist natürlich genauso in Ordnung, gerade dann besonders empfehlenswert, wenn Sie mehrere im gleichen Stil haben wollen. Aber auch wenn Ihre vielleicht schon aus der Mode geraten sind, können Sie ihnen noch ein Mehr an Lebenszeit geben und gleichzeitig ihre individuelle Geschichte erhalten. Üblicherweise leisten LED Stehlampen Ihnen treue Dienste, sodass nicht oft eine neue Investition notwendig wird. Ihrer alten Leuchte könnten Sie jedenfalls auch via Upcycling einen neuen Lampenschirm verpassen. Dafür bieten sich beispielsweise ausrangierte Körbe an, die Sie sonst zu Dekozwecken nutzen oder die bloss Platz in Ihrem Abstellraum wegnehmen. Wenn Sie ihn über den Lampenschirm stülpen, verändert sich nicht nur die Optik, sondern auch die Lichtverhältnisse. So können Sie gleich zwei älteren Gegenständen zu einem neuen Leben, einer neuen Wirkung und einem neuen individuellen Gefühl verhelfen. Und genau das ist der Kern vom Upcycling. Neugierig geworden?

Kaputte Gegenstände erst reparieren

Bevor Sie irgendeinen alten Gegenstand wegwerfen, weil er nicht mehr funktioniert, sollten Sie einmal innehalten. Ist er wirklich gar nicht mehr zu nutzen oder zu reparieren? Hat er vielleicht bloss eine kleine Macke, die sich beheben lässt? Upcycling kommt nämlich erst dann zum Einsatz, wenn nichts zu retten ist. Ob Sie Kleidung flicken oder sich für einen Korb auf Ihrer Lampe entscheiden – was Sie übrigens wunderbar mit neueren Gegenständen kombinieren können –, probieren Sie erst, ob es nicht doch noch eine Lösung für den Alltagsbegleiter gibt, den Sie sonst ausrangieren würden.

Kreativität und Geduld sind der Schlüssel

Beim Upcycling geht es genau darum, dass Sie Ihre Kreativität frei fliessen lassen können. Das ist gerade deshalb schön, weil das im Alltagstrott doch häufig zu kurz kommt. Es kommt hinzu, dass es oft mehr Möglichkeiten gibt, alte Dinge aufzuwerten, als Ihnen sicherlich bewusst ist. Beim Experimentieren mit all den Chancen, die ein in die Jahre gekommener Gegenstand so bekommen kann, braucht es manchmal allerdings etwas Geduld. Lassen Sie sich also nicht entmutigen, wenn Ihre Kreativität hin und wieder etwas ins Stocken gerät oder Sie vielleicht sogar einmal scheitern. Das gehört zu jedem künstlerischen Prozess dazu.

Nicht immer muss man in den Urlaub fahren, um die Seele baumeln zu lassen und sich zu entspannen. Auch im eigenen Heim kann man sich wunderbar entspannen und im gleichen Atemzug den Stress einer Reise, am Flughafen, das Kofferpacken und die Sorgen umgehen. Weil man sowieso immer zu wenige Urlaubstage hat, vielleicht auch das Geld knapp ist, kann die eigene wohlverdiente freie Zeit auch auf dem heimischen Balkon verbracht werden. Um es dort richtig schön zu haben, gibt es ein paar Dinge zu bedenken. So kann man seinen eigenen Balkon, auch wenn er klein ist, in eine Wohlfühloase verwandeln und ohne vor die Haustür zu gehen, davon zu profitieren.

Worauf man bei der Dekoration achten sollte
Ein paar Fragen stehen im Vordergrund, wenn es an die Dekoration des eigenen Balkons geht. Dabei geht es nicht nur um Details wie die Wahl der passenden Blumenkübel oder Lichterketten. Der erste Schritt ist, den Balkon komplett leerzuräumen und ein Budget für die Gestaltung zu definieren. Je nachdem, wie viel Geld zur Verfügung steht, verändert das die Möglichkeiten, obwohl auch ohne grosse Summen viel aus der eigenen Wohlfühloase herauszuholen ist. Grösse und Lage des Balkons sollten festgehalten werden, also als Ausgangspunkte fixiert, um die sich dann alles dreht. Falls es Sicherheitsüberlegungen oder Vorgaben des Gebäudes gibt, sollten natürlich auch diese mit aufgenommen werden. Eine ganz zentrale Frage, bevor man sich den Deko-Elementen zuwendet, ist die nach dem Fussboden, der verlegt werden soll und schon viel rausreissen kann. Ob Holz, Teppich oder Kissen, alles kann zum Wohlfühlen einladen. Das Wichtigste bei der Wahl ist, dass es zu den Grundvoraussetzungen passt und gefällt.

Das sind die Feinheiten

Nach den grundsätzlichen Entscheidungen geht es daran, die Feinheiten zu planen. Zuerst sollte man sich fragen, welche Möbel, wie viele und welchen Stil, man selbst schön, praktisch und passend findet. Auf einem kleinen Balkon können mehrere kleinere Elemente dafür sorgen, dass er grösser wirkt. Falls man sich einen Sicht- oder Sonnenschutz wünscht, ist dies auch der richtige Punkt, sich darüber Gedanken zu machen. Erst danach ist es empfehlenswert, sich den kleinen Dingen zuzuwenden, also den ebenfalls sehr wichtigen Feinheiten, die dann für die richtige Wohlfühlatmosphäre sorgen. Pflanzen, Blumenkübel, Lichterketten und Lampen, vielleicht sogar ein Grill? Was auch immer man will, es ist möglich und machbar, auch mit einem kleinen Budget. Damit wird der eigene Balkon zum Wohlfühlort und zur Oase. Zum Entspannen nach der Arbeit, zur Mittagspause im Home-Office: Jeder und jede gewinnt.